Google stellt KI-Modell Gemini 4 Argon vor
Das Modell zielt auf Programmierung, Cybersicherheit und komplexe Langzeitaufgaben; zunächst erhält nur ein kleiner Partnerkreis Zugang.

Google hat Gemini 4 Argon vorgestellt, nach Unternehmensangaben sein bislang leistungsstärkstes Modell. Es ist für komplexe Aufgaben mit tiefem Denkprozess ausgelegt – etwa Programmierung und Softwareentwicklung, die Analyse von Videos und Diagrammen sowie das Aufspüren und Beheben von Software-Schwachstellen.
Zunächst steht das Modell nur Teilnehmern des Google-Programms Fairwind offen, darunter Regierungen und vertrauenswürdige Partner aus der Cybersicherheit. Ein breiterer Zugang soll später folgen, zuerst für zahlende API-Kunden und Abonnenten von Google AI Ultra, berichtet Engadget. Der Einführungspreis liegt bei 2 Dollar je Million Eingabe- und 10 Dollar je Million Ausgabe-Tokens.
Google gibt laut TechCrunch unter Berufung auf den Benchmark-Anbieter Vals AI an, Argon habe in Tests deutlich besser abgeschnitten als GPT-6 Astra von OpenAI und Modelle von Anthropic. Die Gemini-App erreichte demnach im August mehr als eine Milliarde monatliche Nutzer.




