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Ausgabe 1 · Jahrgang IDonnerstag, 1. Oktober 2026Sofia · Berlin · Die Welt
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Welt · 13:59 Uhr

Flydubai-Maschine nach Tel Aviv landet nach Kampf im Cockpit in Saudi-Arabien

Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv ist nach einem Kampf zwischen den Piloten nach Tabuk umgeleitet worden. Laut Netanjahu stach ein Pilot auf den anderen ein und wollte die Maschine offenbar zum Absturz bringen.

Boeing 737-800 von Flydubai (Archivbild)
Boeing 737-800 von Flydubai (Archivbild) · Foto: Mohammadreza Farhadi Aref / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Rund zweieinhalb Stunden nach dem Start sank die Boeing 737 nach Angaben von Euronews binnen weniger als einer Minute von 33.000 auf 17.000 Fuß. Passagiere berichteten von Schreien aus dem Cockpit und von Blut. An Bord waren 174 Passagiere, darunter 27 Kinder. Zwei mitreisende Piloten außer Dienst halfen, die Maschine sicher in Tabuk zu landen.

Der verletzte Kapitän, ein indischer Staatsbürger, konnte die Cockpittür öffnen; Passagiere und Besatzung überwältigten daraufhin den Co-Piloten. Israelischen Medien zufolge handelt es sich um einen omanischen Staatsbürger. Die saudischen Behörden nahmen ihn fest.

Flydubai bestätigte eine „Konfrontation im Cockpit“; die Crew habe die Lage unter Kontrolle gebracht. Die Passagiere wurden mit einer Ersatzmaschine nach Tel Aviv gebracht. Die Motive sind nach Angaben der Airline unbekannt. Israelische Stellen sprechen laut Newsweek von einem mutmaßlichen Entführungsversuch; als Terroranschlag eingestuft hat den Vorfall offiziell bislang niemand.

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