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Donnerstag, 1. Oktober 2026Sofia · Berlin · Die Welt
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Welt · 14:17 Uhr

Russische Drohnen treffen Kiews Südbrücke nach massivem Angriff auf Energienetz

Zwei russische Drohnen sind am Donnerstag nahe den Pfeilern der Kiewer Südbrücke eingeschlagen. Am Vortag hatte Russland Kiews Energieversorgung so schwer angegriffen wie seit dem Winter nicht.

Südbrücke in Kiew (Archivbild)
Südbrücke in Kiew (Archivbild) · Foto: Kostyaza / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Nach Angaben der Stadtverwaltung schlugen die beiden Drohnen gegen 11.30 Uhr Ortszeit nahe den Pfeilern der Brücke ein, die das linke und das rechte Dnipro-Ufer verbindet. Ein U-Bahn-Zug überquerte sie gerade; Staub drang in den Wagen, verletzt wurde niemand. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge wurde der Verkehr nach einer Prüfung wieder freigegeben, kritische Schäden wurden nicht festgestellt.

In der Nacht zum 30. September hatte Russland laut ukrainischer Luftwaffe 188 Drohnen sowie Raketen der Typen Zirkon, Onyx und Iskander eingesetzt. Beschädigt wurden Energieanlagen in Kiew und Umgebung, darunter das Wärmekraftwerk Trypillja; Teile der Stadt waren ohne Strom. Laut Kyiv Independent kamen in der Hauptstadt drei Menschen ums Leben, in Wyschhorod bei Kiew starb ein Kind.

Auch in der folgenden Nacht griff Russland mit 107 Drohnen an. Landesweit wurden nach ukrainischen Angaben mindestens sechs Menschen getötet und 38 verletzt. Die Luftabwehr fing nach Angaben der Luftwaffe bis zum Morgen 87 Drohnen ab oder brachte sie zum Absturz.

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