Neue Wahlkreise in Texas und Florida: Republikaner gewinnen womöglich weniger als erhofft
Die Partei rechnete mit bis zu neun zusätzlichen Sitzen im Repräsentantenhaus, doch Wirtschaft und Einwanderungspolitik erschweren den Wahlkampf, so AP.

Die Republikaner haben in Texas und Florida die Wahlkreise mitten im Jahrzehnt neu zugeschnitten, um zusammen bis zu neun zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus zu gewinnen. Laut einer Analyse der Nachrichtenagentur AP erschweren jedoch der Unmut über Inflation und Zölle, der Iran-Krieg mit höheren Benzinpreisen und die Abschiebepolitik der Trump-Regierung diese Pläne.
In Texas hält die Partei 25 von 38 Sitzen und strebt 30 an. Im Mittelpunkt steht das mehrheitlich hispanische Rio-Grande-Tal. Der republikanische Kandidat Eric Flores im neu zugeschnittenen 34. Bezirk, den Trump mit 10 Punkten Vorsprung gewann, räumt ein knappes Rennen ein: „Wenn ich ihnen nur die Reizthemen erzähle … verliert man sie.“ Terri Burke von der Demokratischen Partei in Texas meint, die Wahl sei für die Republikaner „nirgendwo mehr ein Selbstläufer“.
In Florida wollen die Republikaner ihre Sitze von 20 auf 24 von insgesamt 28 erhöhen.




