Präsidentin Iotova: KI an ihrem Nutzen für die Gesellschaft messen
Beim Forum „Bauen mit Künstlicher Intelligenz“ an der UACEG in Sofia warnt sie vor Angst und vor grenzenloser Bewunderung gleichermaßen.

Bulgariens Präsidentin Iliana Iotova hat vor Studierenden beim nationalen Forum „Bauen mit Künstlicher Intelligenz: vom Campus zur Smart City“ in der Maxima-Aula der Universität für Architektur, Bauwesen und Geodäsie (UACEG) in Sofia gesprochen.
Künstlicher Intelligenz solle man „weder mit Angst noch mit grenzenloser Bewunderung“ begegnen, sagte Iotova. Der Wert einer Technologie bemesse sich an ihrem Nutzen für die Gesellschaft. Im KI-Zeitalter wachse die Bedeutung des Menschen, weil kritisches Denken nötig sei, um die Ergebnisse der Technik zu beurteilen.
Smarte Städte müssten sich an besserer Lebensqualität messen lassen, nicht an der Zahl ihrer Sensoren und Algorithmen. Bulgarien solle seine Wettbewerbsvorteile bei Entwicklung und Anwendung neuer Technologien bestimmen. Am Forum nahmen Vertreter von Regierung, Kommunen, EU-Institutionen, Wirtschaft und Wissenschaft teil.




