Bank of England warnt vor schärferer Korrektur bei KI-Bewertungen
Der Ausschuss für Finanzstabilität sieht die wachsende Verschuldung der Branche und hohe Bewertungen als Risiko für das Finanzsystem.

Der Ausschuss für Finanzpolitik der Bank of England hat am 30. September gewarnt, dass die Bewertungen von KI-Unternehmen anfällig für eine Korrektur bleiben, die schärfer ausfallen könnte als im Juli. Die hohen Bewertungen beruhten auf starken Gewinnerwartungen; würden diese – etwa durch langsamere Entwicklung oder Verbreitung von KI – erschüttert, könnten Verkäufe auch auf Staatsanleihemärkte übergreifen.
Nach Angaben des Ausschusses erreichte die weltweite Ausgabe von KI-bezogenen Schuldtiteln Anfang September rund 450 Milliarden Dollar – mehr als doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2025. Die schuldenfinanzierten KI-Investitionen könnten von 2026 bis 2030 etwa 4,1 Billionen Dollar betragen. Intransparenz und zirkuläre Finanzierungsstrukturen könnten Verluste verstärken.
Den antizyklischen Kapitalpuffer für Großbritannien beließ die Notenbank bei 2 Prozent.




