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KI · 12:33 Uhr

Meta senkte Steuerlast um Milliarden durch Einstufung von KI-Rechenzentren als Experiment

Laut New York Times beanspruchte der Konzern für 2025 Forschungssteuergutschriften von 3,9 Milliarden Dollar.

Server in einem Rechenzentrum (Symbolbild)
Server in einem Rechenzentrum (Symbolbild) · Foto: Carl Lender / Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Meta hat seine KI-Rechenzentren als experimentelle Anlagen eingestuft, um bundesweite Steuergutschriften für Forschung zu erhalten. Das berichtete die New York Times. Laut Quartz, das am 30. September darüber schrieb, beliefen sich die Gutschriften für 2025 auf 3,9 Milliarden Dollar nach 700 Millionen Dollar im Jahr 2023; die Bundessteuer des Konzerns sank dadurch um rund 71 Prozent.

Dem Bericht zufolge bezeichnet Meta die Rechenzentren als „Pilotmodelle“. Die eigenen Buchhalter des Unternehmens stuften das Vorgehen als „rechtlich riskant“ ein. Laut Gizmodo sah der Wirtschaftsprüfer EY die Einstufung in einer „sehr grauen Zone“; die Steuerbehörde IRS könne die Vergünstigungen aberkennen. In Meta-Pflichtmitteilungen an die Börsenaufsicht sind Unsicherheiten bei den Forschungsgutschriften als Risiko aufgeführt.

Eine offizielle Stellungnahme von Meta enthielten die Berichte nicht.

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