Griechenland gibt Gebeine von Zar Samuil am 3. Oktober an Bulgarien zurück
Die Übergabe erfolgt in Thessaloniki in Anwesenheit der Regierungschefs Radew und Mitsotakis. Bulgarien gibt im Gegenzug 48 kirchliche und historische Objekte aus dem Jahr 1917 zurück.

Die bulgarische Regierung hat am 29. September ein Abkommen mit Griechenland über die Rückgabe der Zar Samuil zugeschriebenen Gebeine gebilligt. Sie werden am 3. Oktober im Museum für Byzantinische Kultur in Thessaloniki übergeben und mit einem Flugzeug der Luftwaffe nach Sofia gebracht. Ministerpräsident Rumen Radew lud die Bürger ein, sie um 12.30 Uhr auf dem Platz Fürst Alexander I. zu empfangen und zur Kirche Sweta Sofia zu begleiten.
Die Gebeine waren 1965 bei Grabungen in der Basilika des Heiligen Achilleios auf einer Insel im Kleinen Prespasee entdeckt worden. Bulgarien erhält zudem Überreste aus zwei weiteren Sarkophagen, die Zar Gawril Radomir und Familienmitgliedern zugeschrieben werden.
Präsidentin Iliana Iotova sprach von einem großen Erfolg für Regierung und Diplomatie. Kulturminister Ewtim Miloschew betonte, es handle sich um einen Austausch, kein Handelsgeschäft.




