Brent wieder über 100 Dollar – US-Anleiherenditen auf höchstem Stand seit 2002
Der Preis für ein Barrel Brent stieg um 2,1 Prozent auf 100,10 Dollar. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte auf 5,3 Prozent.

Der Ölpreis der Sorte Brent ist am Donnerstagmorgen um 2,1 Prozent auf 100,10 Dollar je Barrel gestiegen, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete. Die US-Sorte WTI verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 91,78 Dollar. Nach Angaben von AP hatte Brent Anfang September erstmals seit Juli die Marke von 100 Dollar überschritten, als sich die Kämpfe zwischen den USA und dem Iran verschärften.
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 5,3 Prozent, die der 30-jährigen auf 5,65 Prozent – jeweils der höchste Stand seit 2002. AP führt dies auf Sorgen über die hohe Verschuldung Washingtons und anderer Regierungen zurück.
An Europas Börsen überwogen die Verluste: Der CAC 40 in Paris gab um 1,2 Prozent nach, der Londoner FTSE 100 um 1,3 Prozent, der DAX sank leicht auf 25.064,67 Punkte. Der Euro fiel auf 1,1294 Dollar nach 1,1334 Dollar.




