Industrie im Euroraum wächst – deutsche Fabriken halten Kurs
Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Euroraum lag im September bei 52,9 Punkten, in Deutschland bei 53,9. Der Preisdruck nimmt jedoch wieder zu.

Der endgültige HCOB-Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Euroraum lag im September bei 52,9 Punkten und damit über der ersten Schätzung von 52,7. Werte über 50 signalisieren Wachstum. In Frankreich lag der Index bei 50,6 Punkten.
In Deutschland erreichte der Wert 53,9 Punkte nach 54,3 im August. Die Produktion wuchs den neunten Monat in Folge, die Auftragseingänge den vierten. Zugleich stiegen die Einkaufspreise so stark wie seit Juni nicht mehr, die Verkaufspreise so stark wie seit drei Monaten nicht.
„Die Zahlen stützen die zunehmende Einschätzung, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen besser halten als erwartet“, sagte Phil Smith von S&P Global Market Intelligence mit Blick auf hohe Energiepreise und steigende Zinsen.




